Konstanz – Immer heiß, immer emotional, immer stimmungsvoll – und hart umkämpft. Am Freitag um 20 Uhr ist wieder Derbytime für die HSG Konstanz.
Mit der Bundesligareserve des HBW Balingen-Weilstetten wartet – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – ein hochtalentierter Gegner. Tickets sind unter www.hsgkonstanz.de/ticketshop erhältlich.
Einer, der voll auf Attacke und Angriff setzt. Schon im Vorfeld wetzt HBW-Coach Micha Thiemann die Klingen und sagt: „Wir sind in der Lage, Konstanz zu schlagen!“.
Nach dem überzeugenden Auftritt gegen Regensburg (38:30), ein Team gegen das die Konstanzer knapp verloren, ist er mehr denn je von der Qualität seines Teams überzeugt.
„Der Sieg und die richtig guten Leistungen der letzten Wochen haben uns gutgetan; die Stimmung ist prima.“ Und er fügt an: „Wir fahren nach Konstanz und wollen auch das Ding einfach ziehen.“
Somit dürfte klar sein, was die zahlreichen Zuschauer – so die HSG weiter – erwarten wird. Ein harter Kampf um jeden Zentimeter.
Mit 7:5 Punkten stehen die HBW-Talente, von denen eine ganze Reihe schon Bundesligaluft schnuppern durften, zwei Ränge über der HSG – haben aber auch schon eine Partie mehr absolviert.
HSG-Coach Ralf Bader erwartet die Junggallier von der Alb somit ganz anders als noch im Sommer beim 34:25-Testspielsieg auf der Schwäbischen Alb.
„Wir schätzen sie deutlich stärker als in der Vorbereitung ein“, warnt er und unterstreicht: „Das zeigen die Ergebnisse. Das zeigt auch die Art und Weise, wie sie spielen. Wir respektieren ihre klare Leistungssteigerung.“
Darauf habe man sich gut vorberietet. Auf das Balinger Tempo, viel Mut im Gegenstoßspiel, die zweite und dritte Welle. „Das wollen wir auf jeden Fall stoppen“, so Bader.
Das Derby vor Wochenfrist in Albstadt hätte eine deutlich nach oben zeigende Formkurve seiner Mannschaft gezeigt.
Das neue Spielsystem greift immer besser, die Automatismen entwickeln sich und die sich verfestigenden Abläufe geben die Sicherheit, die eine 39:27-Gala in Albstadt ermöglichten.
„Wir waren zufrieden mit unserer Leistung“, gilt die Analyse von Bader auch nach eingehendem Videostudium und betont: „Es war nicht so einfach, wie das Ergebnis dann aussieht.“