Schaffhausen – Die Kadetten Schaffhausen haben die Erwartungen mit dem klaren 45:34-Sieg gegen Handball Stäfa erfüllt.
Nach der 21:14-Pausenführung ließen sie – laut Vereinsmitteilung – in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen und feierten einen verdienten Sieg.
Nun gilt der Fokus ganz dem kommenden Spiel in der European Handball League. Am Dienstag empfangen die Kadetten den HC Izvidac in der BBC Arena.
Nach dem großartigen Startsieg in die EHF European Handball League vom vergangenen Mittwoch, stand am Samstag das Heimspiel gegen Handball Stäfa auf dem Programm.
Auf dem Papier eine – so die Kadetten weiter – klare Sache, standen sich doch der Tabellenzweite und der Tabellenletzte gegenüber.
Für die Kadetten war ein Sieg Pflicht. Diese Pflicht erfüllten sie auch klar und deutlich. Rasch gingen sie mit drei Toren in Führung.
Eine kompakte Verteidigung mit einem ausgezeichneten Torhüter Mathieu Seravalli machte den Angreifern von Stäfa ein Durchkommen sehr schwierig.
Mit etlichen Tempogegenstössen schraubten die Gastgeber rasch das Ergebnis nach oben. Stäfa ließ sich aber nicht entmutigen, nutzte jede sich bietende Chance und konnte nach elf Spielminuten sogar den Anschlusstreffer erzielen.
Die Kadetten erhöhten ihre Kadenz wieder und durch Treffer von Yari Prince, Odinn Thor Rikhardsson und Ariel Pietrasik hätten die Hausherren schnell wieder zugelegt.
Beim Stand von 12:6 in der 20. Spielminute sah sich Stäfas Trainer Maag bereits gezwungen, sein zweites Team-Timeout zu nehmen.
Die Kadetten ließen sich davon nicht beirren. Besonders die Zuspiele von Frederik Tilsted auf Kreisläufer Daniel Reznicky, den späteren „Bestplayer“, klappten hervorragend.
Mit der klaren 21:14-Führung endeten die ersten 30 Spielminuten. Schnell erhöhten die „Orangen“ in der zweiten Halbzeit die Differenz auf plus zehn Tore.
Mit dem 30:18 von Tilsted in der 38. Spielminute war die Vorentscheidung gefallen. Beide Teams ließen danach die letzte Konsequenz in der Verteidigung vermissen.
Und so kamen die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Genuss eines Offensivspektakels. 89 Tore wurden den 588 Zuschauenden geboten. Darunter einige sehenswerte Aktionen.
In der 51. Spielminute zauberte Josip Peric den Ball sehenswert ins Netz zur 38:25-Führung. Blieb noch die Frage, wer für die Nummer 40 verantwortlich sein würde.
Frederik Tilsted war es, der mit seinem siebten von insgesamt acht Toren diese Verantwortung übernahm. Die Kadetten feierten einen nie gefährdeten Sieg.
Schon am nächsten Dienstag findet das nächste Spiel auf der europäischen Bühne statt. Die Kadetten werden dann den HC Izvidac in der BBC Arena begrüßen.
Kadetten Schaffhausen: