Konstanz – Die U21 der HSG Konstanz darf sich auf das zweite Heimspiel freuen. Am Sonntag ist um 16.10 Uhr der TSV Wolfschlugen zum Oberliga-Duell in der Schänzle-Sporthalle zu Gast.
Nach einem starken Saisonstart gegen Regionalliga-Absteiger Blaustein – vor allem dank einer bärenstarken Abwehrleistung und der nötigen Unterstützung von Torwart Adrian Lehmann – folgte Ernüchterung.
Bei der HSG Langenau-Elchingen hatte das junge U21-Team der HSG Konstanz – laut Vereinsmitteilung – keine Chance und ließ einiges vermissen.
Am Sonntag kommt nun der TSV Wolfschlugen ans Schänzle. Die Württemberger sind mit einem Remis und einer Niederlage in die neue Saison gestartet.
„Wir wollen uns physisch von einer anderen Seite präsentieren“, unterstreicht Trainer Felix Kugler. Schließlich habe sich seine Mannschaft im letzten Spiel den Schneid abkaufen lassen.
Gefordert sind daher nun – so die HSG weiter – deutlich mehr Phasen, in denen man im Angriff das eigene Spiel durchdrückt, um am Ende erfolgreich zu sein.
Leicht wird dies nicht gegen Wolfschlugen. Die Württemberger holten sich nach einer 22:28-Niederlage in Oeffingen am ersten Spieltag am vergangenen Wochenende daheim beim torreichen 35:35-Remis gegen Leonberg-Eltingen den ersten Punkt der Saison.
Und stehen angesichts hoher Ambitionen weiter unter Zugzwang. „Uns erwartet gegen Wolfschlugen ein sehr schweres Spiel“, weiß Kugler.
Seine Forderung daher: „Wir wollen wieder aus einer aktiven, intensiven Abwehr in unser Tempospiel kommen.“
Der HSG-Coach schätzt indes die Qualität beim Gegner als hoch ein und weiß um die große Erfahrung in dessen Kader.
In diesem Bereich dürfte Wolfschlugen deutliche Vorteile aufweisen gegen das im Schnitt gerade einmal 21 Jahre alte Talentteam der HSG.
Kugler: „Wolfschlugen hat in der abgelaufenen Spielzeit knapp den Aufstieg verpasst. Uns wird alles abverlangt werden und wir werden alle ans Leistungsmaximum gehen müssen, um die Punkte in unserer Halle behalten zu können.“
Einige Ausfälle und angeschlagene Spieler machen die Ausgangslage vor dem Kräftemessen mit einem Aufstiegsfavoriten nicht einfacher.
Auf der anderen Seite untermauern nur 19 Gegentore beim Heimauftakt: Mit großem Einsatz in der offensiven Deckung könnte der Drittliga-Nachwuchs gefährlich und erfolgreich sein. Auch gegen die Favoriten.