Vor dem nächsten europäischen Fest wartet zunächst der Liga-Alltag

Schaffhausen – Nach dem rauschenden Handball-Fest im Rahmen eines besonderen Europacup-Abends gegen Bukarest und vor dem nächsten Heimspiel am Dienstag in der European League gegen den bosnischen Meister HC Izvidac, müssen die Kadetten Schaffhausen ihre volle Konzentration auf den Match in der Meisterschaft gegen Handball Stäfa richten.

Anpfiff ist – laut Vereinsmitteilung der Kadetten – am Samstag um 18 Uhr in der BBC Arena. Tickets sind im Onlineshop und an der Abendkasse erhältlich.

Es war ein Europacup-Auftakt wie gemalt für die „Orangen“. Vor gut gefüllten und sehr stimmungsvollen Rängen mit neuem Fanblock der „Kadetten Supporter Orange Wand“ hinter dem Tor im Rücken überrollte die Equipe von Jonas Wille den Gast aus der rumänischen Hauptstadt in der zweiten Hälfte regelrecht.

Und siegte – so die Kadetten weiter – mit 39:32. Die erste Hälfte verlief hingegen noch etwas durchwachsen, der zweite wurde aber für Kadetten-Captain Luka Maros zu einem, um im Bilde zu bleiben, „Kunstwerk. Wir haben das gespielt, was wir uns vorgenommen haben.“

Und weiter: „Die erste Halbzeit war recht harzig, in der zweiten ist viel auf- und wir Tempo gegangen.“ Kombiniert mit wenigen Fehlern und einer konsequenten Chancenverwertung konnte der Vorsprung bis auf 34:22 ausgebaut werden.

Für Maros sei dabei entscheidend gewesen, dass man Ruhe bewahrt und den Matchplan weiterverfolgt habe.

„Wir sind als Team aufgetreten, sind weiter positiv geblieben und konnten am Ende auch in der Höhe verdient gewinnen“, hob der Schweizer Nationalspieler hervor.

Der Aufwärtstrend bei den Kadetten nach dem Dämpfer in Kriens sei deutlich zu sehen. Nach klaren Siegen gegen Pfadi Winterthur und in St. Gallen konnten die Kadetten auch auf internationalem Parkett ihre Stärken demonstrieren.

„Schade“, so Maros, „dass wir das Spiel in Kriens verloren haben. Wir haben es mit eigenen Fehlern in der ersten Halbzeit aus den Händen gebegeben.“

Seitdem gab es einige Änderungen, auch im taktischen Bereich. „Und“, fügt er an, „wir sind als Team noch enger zusammengewachsen. Aus allem sieht man nun langsam die Resultate.“

Nun gilt es, die Herausforderung zu meistern, sofort den Schalter wieder auf die nächste Aufgabe in der Quickline Handball League umzulegen.

Diese heißt Handball Stäfa und wartet bereits am Samstag um 18 Uhr in der BBC Arena. Die junge Mannschaft vom Zürichsee blieb nach dem Klassenerhalt in der abgelaufenen Saison in bislang sieben Anläufen in dieser Spielzeit noch ohne Punkt.

Schon am kommenden Dienstag dürfen die Kadetten um 18.45 Uhr wieder in der eigenen Arena in der European League antreten.

Mit zwei Punkten aus dem rauschenden Auftakt gegen Bukarest auf dem Konto, könnten sie mit einem weiteren Erfolg gegen den bosnischen Meister HC Izvidac einen wichtigen Schritt hin zum anvisierten Einzug in die Playoffs machen.