Die HSG-Handballer läutet die heiße Phase der Vorbereitung ein

Konstanz – Am 1. Juli hat die HSG Konstanz – laut Vereinsmitteilung – die Vorbereitung auf die Saison 2026 / 2027 aufgenommen. Jetzt steht sie kurz vor den ersten Testspielen und Turnieren.

Am Freitag kommt der Schweizer Erstligist GC Amicitia Zürich um 20.30 Uhr in die Schänzle-Sporthalle, am Tag darauf nimmt die HSG an einem Turnier in Albstadt teil.

Einen überaus positiven Eindruck hinterließen – so die HSG weiter – in den ersten Wochen die Neuzugänge.

Rechtaußen Janne Pietrusky (gebürtiger Konstanzer kehrt aus Leipzig zurück), Torwart Adam Studentkowski (Pforzheim/Eutingen), Spielmacher Philipp Hlawatsch (Fürstenfeldbruck) und Linkshänder Jannik Hohlweg (Steißlingen), deuteten an, dass sie echte Verstärkungen sein können.

Mit Tim Enninghorst und Sven Iberl gelang zudem den nächsten beiden HSG-Eigengewächsen der Sprung in den festen Drittliga-Kader. Sie alle würden auf Tore, Siege und Erfolge brennen.

„Es herrscht eine echte Aufbruchstimmung“, berichtet Trainer Ralf Bader höchst erfreut. Neue Spieler und die bisherigen, die unbedingt eine Veränderung möchten, tragen dazu bei.

Dinge neu zu starten und besser zu machen, das treibt Bader an. Erste Fortschritte im Defensiv- und Offensivspiel waren in den intensiven Trainingseinheiten schon erkennbar.

„Das sieht“, so der HSG-Coach, „sehr vernünftig aus. Ich bin mit der Mentalität und Einstellung absolut zufrieden. Die Power im Training stimmt.“

Und schließlich stehe bei Bader ein Ziel ganz oben: Den Geist, der die HSG seit Jahrzehnten präge, mit Leben fortzuführen.

„Das heißt junge Spieler aus der Region aufzubauen und eine absolute Kämpfermentalität“, unterstreicht der ehemalige Bundesligaspieler. Fünfmal gelang der HSG der Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga.

„Jetzt sind wir da und wollen in diese Fußstapfen treten“, spricht Bader von seinen mittel- und langfristigen Zielen.

Zunächst gilt es, schnell eine neue Einheit zu formen sowie den Ballast der vergangenen beiden Spielzeiten abzuwerfen. Der oft beschworene „echte Neustart“ soll her.

Dafür will sich die HSG mit insgesamt sieben Testspielen und einem Turnier fit machen. Den Auftakt bildet direkt ein interessanter Vergleich mit dem Schweizer Erstligisten GC Amicitia Zürich am Freitag um 20.30 Uhr in der Schänzle-Sporthalle.

Ein Tag später würde ein Turnier in Albstadt im Kalender stehen. Dort treffen die Konstanzer um 15.45 Uhr auf den Verbandsligisten TG Schömberg und um 17.30 Uhr auf Drittliga-Aufsteiger HSG Albstadt um den Ex-Konstanzer Gregor Thomann.

Es folgt am 30. Juli um 19.30 Uhr ein Vergleich bei Drittliga-Absteiger SG Köndringen-Teningen, ein Derby gegen den TuS Steißlingen am 8. August um 15 Uhr in eigener Halle, am 14. August ein weiteres Derby beim HBW Balingen-Weilstetten II (19 Uhr) sowie am 15. August (19.30 Uhr) in der Kaltbrunner Riesenberghalle ein Duell mit dem Schweizer Zweitligisten (Nationalliga B) HSG Baden Endingen.

Zum Abschluss des Vorbereitungsprogrammes vor dem voraussichtlichen Drittliga-Start am 5. September um 19.30 Uhr beim amtierenden Meister SV Salamander Kornwestheim würden dann noch zwei echte Härtetests warten.

Am 19. August um 19.30 Uhr beim Schweizer Halbfinalisten Pfadi Winterthur mit Lukas Köder und am 22. August (16 Uhr) in der Schänzle-Sporthalle gegen den österreichischen Erstligisten Bregenz.