Wangen – Der TV Gerhausen ist in der Oberliga-Württemberg am Samstag bei der MTG Wangen I zu Gast gewesen. Die Damen I der MTG riefen – laut Vereinsmitteilung – endlich wieder ihre Leistung ab.
Am Ende stand ein sehr deutlicher 32:21-Derbysieg auf der Anzeigetafel. Die Heimmannschaft fand gut ins Spiel und konnte sich schnell auf 3:1 absetzen.
Durch ein – so die MTG weiter – hohes Tempo kam man zu leichten Treffern und auch in der Abwehr hatte man die Gäste gut im Griff.
Zwar nutzte der TVG die kleine Schwächephase der MTG in der Mitte der ersten Halbzeit, aber sie kamen nie näher als zwei Tore an die Gastgeberinnen heran.
Die MTG fing sich wieder und konnte sich bis zur Halbzeitpause auf 15:10 absetzen. Die Vorgaben für die zweite Halbzeit waren klar. Man wollte auf keinen Fall wieder einbrechen und das Spiel aus der Hand geben.
Und das gelang den Wangenerinnen auch. Man versuchte das Tempo weiterhin hochzuhalten und auch in der Abwehr agierte man nach wie vor sehr aggressiv gegenüber den Gästen aus Gerhausen.
Die MTG gab die Führung nicht mehr aus der Hand und drehte am Ende nochmals so richtig auf. So konnte sich vor allem Marina Gabriel durch ihr hohes Tempo noch einige Male in die Torschützenliste eintragen.
Nach 60 gespielten Minuten ging man als verdienter Sieger vom Feld. „Das Spiel lief genau so, wie wir es uns vorgenommen haben. Wann immer es die Möglichkeit gab, sind wir aufs Tempo gegangen“, sagte MTG-Coach Christoph Hörmann.
Und weiter: „Ansonsten ging es darum, geduldig gegen eine sehr kompakte 6:0-Deckung gute Chancen herausspielen. Auch in der Höhe ist der Sieg nach dieser Leistung völlig verdient.“
Am kommenden Samstag sind die Damen I der MTG Wangen dann beim SV Kornwestheim zu Gast. Anpfiff ist um 17.30 Uhr in der Sporthalle Ost in Kornwestheim.
MTG Wangen I:
Lara Obert, Ela Coskun (beide Tor); Nele Roos, Janika Schwanninger (5/1), Drina Krasniqi (1), Johanna Becker (2), Marina Gabriel (6), Carina Zeiske, Nadine Schirnik (3), Johanna Rasch, Laura Schirnik (5/4), Katrin Aumann (7), Chantal Ferreiro (1) und Nicole Schmid (2).