Die SGA-Handballerinnen landen einen überzeugenden Auftaktsieg

Königbronn – Reduziert mit lediglich elf „Hummeln“ im Gepäck, aber hochmotiviert, reiste die junge Truppe der SG Argental nach Oberkochen und wurde – laut Vereinsmitteilung – noch spontan durch die an diesem Tag gut aufgelegte Dalin Kozok verstärkt. Dass Hummeln auch stechen können, musste die Damen der HSG Oberkochen-Königsbronn – so die SGA weiter – am Sonntagabend schmerzlich erfahren.

Zum torreichen 33:18-Blütenfest entführten die „Bumblebees“ aus dem Argental beide Punkte in ihr Nest. Argentals Hummeln machten sich um eine halbe Stunde verspätet auf der Blumenwiese ins Gefecht, um die Stacheln gegen Oberkochen zu kreuzen. Die Mannschaft sei gewarnt gewesen aus den Begegnungen der vergangenen Saison, als den Argentalerinnen kein Punkt gegen die HSG gelang.

Konzentriert startete die SGA ins Spiel, konnte aber durch das lange Angriffsspiel der HSG nicht so recht ihr Konterspiel aufziehen und in Fahrt kommen. Auch sei das Glück nicht auf der Seite der SGA gewesen. Aber durch immer wieder gewonnene oder gehaltene Bälle durch die sehr aufgelegte Anika Sepp im SGA-Tor, landete der Ball immer wieder in die klebrigen Honighände der HSG, die sich in der Anfangsphase nicht abschütteln ließ.

Während sich die HSG noch bis zur 20 Spielminute mit 10:8 in Schlagdistanz befand, konnte sich die SGA immer besser auf das Angriffsspiel der HSG einstellen und zog innerhalb weniger Minuten mit ihrem schnellen Spiel zum Halbzeitstand von 16:10 davon. Auch in der Abwehr, angeführt von der jungen Marie Dollmann, die erfolgreichste SGA-Schützin mit sechs Treffern war, ließen die jungen wilden Hummeln keinen Honig anbrennen.

Zum Pausentee warnte dennoch Coach Frank Beccara, sein junges wildes Hummelvölkchen dennoch, bei sich zu bleiben und den Fokus auf das Erlernte und Trainierte sowie auf das Konterspiel zu legen. Gesagt, getan. Die SGA kam äußerst stichwillig zurück aufs Spielfeld und schraubte das Ergebnis in der 36. Minute durch Emma Brugger auf 22:12.

Was man aber auch hier dem Gegner zugutehalten musste, dass sich dieser in keiner Minute der Spielzeit in ihr Schicksal ergaben und sich tapfer gegen die Niederlage stemmten. Dennoch gab es an diesem Tag gegen die stark aufspielende SGA kein Gegenmittel, was auch eine kurz veränderte Abwehrformation der HSG zeigte. Die SGA-Damen hätten immer die richtige Blüte gehabt und bekamen in der 49.Spielminute ihren letzten Gegentreffer zum 27:18.

Ab da schlug die Stunde der jungen wilden, noch etwas ungestümen Lea Bohner, die sich jetzt fest in ihrem Schwarm etabliert hat, und im Team angekommen ist. Mit vier Treffern innerhalb weniger Minuten prangte ein 32:18 von der Anzeigetafel. Der Schlusspunkt zum vielumjubelten 33:18 gelang durch Saskia Fimpel, die Kämpferin und Antreiberin im gesamten Spielverlauf.

„Ein Spiel, das den jungen und neuformierten SGA-Bumblebees die nötige Sicherheit und Auftrieb geben wird. Aber auch hier gilt es, weiter an sich hart zu arbeiten und die vielen Chancen, die man kreiert hatte, auch zu Toren umzumünzen, was an diesem Tag der einzig kleine Wermutstropfen war“, bilanzierte Beccara.

Torschützinnen:

Saskia Fimpel (3), Dalin Kozok (4), Emma Brugger (5), Amela Celametovic (4), Maxi Krebs (3), Selina Brentel (4), Lea Bohner (4), Marie Dollmann (6).