Den Häfler „Blisshards“ gelingt der nächste Streich

Feldkirch – Die Bezirksliga-Handballer der HSG Friedrichshafen-Fischbach haben aber mal so richtig Geschmack am Siegen gefunden. Beim Handballclub „Blau-Weiß“ Feldkirch gewann die HSG FF mit 31:30.

„Der März ist und bleibt unser Monat. Wir haben das von uns gesteckte Ziel erreicht, dass wir alle vier Spiele gewinnen wollen“, freute sich HSG-Coach Andreas Rohrbeck. Grundstein sei – laut Vereinsmitteilung – eine gute Abwehrarbeit mit glänzend aufgelegten Torhütern gewesen.

Und: Aufgrund der Tatsache, dass man seit Wochen in ähnlicher Formation trainieren und spielen kann, sei bei der HSG etwas zusammen gewachsen und man sei dadurch in der Lage – so die HSG FF – auch knappe Spiele zu gewinnen.

So war es in Feldkirch, als die Gäste in einer ersten Halbzeit mit Höhen und Tiefen ordentlich dagegengehalten haben und sich nicht abschütteln ließen. Auf der Gegenseite schaffte man es jedoch nicht, sich selbst einen Vorteil zu erspielen – 15:15 zur Pause.

Im zweiten Abschnitt sei es aus Häfler Sicht darum gegangen, die sich bietenden Chancen noch besser zu nutzen und die Angriffe daher noch strukturierter vorzutragen, was den „Blisshards“ auch gelingen sollte.

Was auch funktionierte, sei die defensivere 6:0-Abwehrformation gewesen. Es sei für Friedrichshafen-Fischbach darum gegangen, in Führung zu gehen und diese nach Möglichkeit zu verteidigen – aber Feldkirch blieb stets dran.

Als man sich aufgrund einiger Zeitstrafen für die Hausherren absetzte und in Minute 59 mit 31:28 in Führung lag, sah es gut aus für die HSG-Handballer mit dem vierten doppelten Punktgewinn hintereinander.

Für die Gastgeber reichte es „nur“ noch zu etwas Ergebniskosmetik, sodass die Gäste aus Deutschland einen knappen, aber verdienten 31:30-Erfolg feiern durften. Und das auch, weil die HSG FF als Team aufgetreten ist.

„Jeder, aber wirklich jeder, hat seinen Teil zum Auswärtssieg beigetragen. Von mir aus kann das im April gerne so weitergehen“, schmunzelte Rohrbeck, dessen Häfler Handballer nun sogar auf Rang vier geklettert sind.