Eine ganze Region fiebert dem Derby entgegen

Allensbach – Zum 9. Heimspiel empfangen die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach den TuS Steißlingen zum Hegau-Bodensee-Derby. Volle Halle, tolle Stimmung und ein Kampf um jeden Zentimeter Hallenboden.

Das ist es, was ein Derby – laut Allensbacher Vereinsmitteilung – ausmacht. Auch beim Blick auf die Tabelle verspricht die Partie spannend zu werden. Der SV Allensbach hat 15:17-Punkte auf dem Konto und steht auf dem achten Platz.

Ein Sieg ist – so der Verein weiter – Pflicht, um den Anschluss an die Ränge davor zu halten, auf denen drei Teams mit 19 Pluspunkten, unter anderem eben auch der kommende Gegner – der TuS Steißlingen – stehen.

Der TuS kann derweil weiterhin auf eine eingespielte Truppe zurückgreifen und konnte den Umbruch vor der Saison in Grenzen halten. Vor allem Selina Röh und Kim Espinosa sorgen im Team von Trainer Sascha Spoo für viel Torgefahr.

Zusammen hätten die beiden Akteurinnen fast die Hälfte der Steißlinger Tore erzielt. Für den SV Allensbach gehe es also darum, vor allem die Kreise dieser beiden einzuengen. Nach drei Niederlagen in Folge zum Jahresende, konnten die Steißlingerinnen vier ihrer letzten fünf Spiele gewinnen.

Das sieht bei den Allensbacherinnen anders aus, denn die „Gelb-Blauen“ warten seit vier Spielen auf einen doppelten Punktgewinn. Die Partien gegen Wolfschlugen und Würm-Mitte waren dabei noch knapp, die Niederlagen gegen Gröbenzell und Erlangen am Ende jedoch deutlich.

Für das Team von Sandra Reichmann und Oliver Lebherz wird es darum gehen, endlich den berühmten Hebel umzulegen, was dann auch den positiven Aufschwung und das Selbstvertrauen, welches aktuell fehlt, für die noch anstehenden Partien mit sich bringen kann.

Anwurf am Riesenberg ist am Sonntag, 12. März, um 16 Uhr. Ein frühzeitiges Erscheinen wird empfohlen. Und: Für die 3. Liga haben die Verantwortlichen beim Handball-Sportmanagement Allensbach die ersten Weichen bereits gestellt:

So könne man weiterhin mit Spielführerin Katharina Bok, Rahel Müller, Noemi Hoefs, Kyra Teixeira da Silva, Greta Rinkeviciute, Dajana Petrovic, Katja Allgaier, Laura Strlek und Theresa Litzel planen.

Die A-Jugendlichen Mona Hildebrand, Jule Schuster und Jane Boos werden ebenfalls im Rahmen der ersten Mannschaft weiter gefördert und entwickelt. Mehr Informationen zur SVA-Kaderplanung würden in den nächsten Wochen folgen.